Jury für den Naturschutzpreis PHILYRA

Sepp Friedhuber

Sepp Friedhuber

Aus dem Leben:

Sepp Friedhuber studierte Biologie und Geowissenschaften in Salzburg und arbeitete danach als Lehrer sowie Lehrbeauftragter an verschiedenen Schulen in Linz. Für seine Naturfotografien, die unter anderem auf zahlreichen Reisen und Expeditionen entstanden, wurde der Oberösterreicher mehrfach ausgezeichnet. Seine Bilder nehmen den Betrachter mit in abenteuerliche Gegenden und erzählen von beeindruckenden Tiererlebnissen in Europa, Südamerika, Asien, Afrika, der Arktis und Antarktis. Friedhubers Fotos werden vielfach in internationalen Magazinen und Büchern veröffentlicht, seine Fernsehdokumentationen für „Universum“ und „Land der Berge“ wurden mit Preisen prämiert. Darüber hinaus hat der Ansfeldner mehrere Bücher publiziert.

Philyra für mich:

Die Schönheit der Natur muss auch für kommende Generationen erhalten werden. Menschen für ihr persönliches Engagement zu ehren erscheint mir eine sinnvolle und wirksame Methode, um Naturschutz ins Bild der Öffentlichkeit zu rücken. Es freut mich sehr, bei der Ermittlung der Gewinnerinnen und Gewinner beteiligt sein zu dürfen.

Erich Pröll

Erich Pröll

Aus dem Leben:

Am 9.9.1949 in Linz geboren und am Froschberg mit viel Natur aufgewachsen. Meine großen Vorbilder waren ua. die großen Forscher und Abenteurer wie Hans Hass und Heinrich Harrer. Mit beiden konnte ich Ausstellungen im Linzer Stadtmuseum Nordico veranstalten, in dem ich 32 Jahre lang Ausstellungsleiter für Natur- und Völkerkunde war. Mit Hans und Lotte Hass verband mich eine über 40 Jahre lange Freundschaft und zum 88.Geburtstag von Hans Hass organisierte ich eine Tauchtour ins südliche Rote Meer an die Küste des Sudan. Die Welt unter Wasser hat mich seit der Kindheit fasziniert, war anfangs schnorchelnd unterwegs, machte vor 48 Jahren den Tauchschein und tauchte in den Weltmeeren, um vor allem zu filmen. Es entstanden über 140 Naturdokumentationen, darunter einige Universum-Produktionen fürs Fernsehen. Tiere waren mein Leben lang wichtige Begleiter und heute habe ich einen Hund und 17 Pferde, darunter 9 amerikanische Wildpferde, Mustangs, die ersten in Österreich. Ich lebe in einem alten Bauernhaus am Rande der Donau-Auen und habe meine „Böhmerwald-Ranch“ im ehemaligen Niemandsland an der tschechischen Grenze. Dort können sich die Pferde auf 30 ha Weide und Wald sehr frei bewegen. Viel Natur rundherum und so fühle ich mich wohl.

Philyra für mich:

Es ehrt mich, als Jurymitglied mitwirken zu dürfen, denn Naturschutz liegt mir besonders am Herzen. Vor allem der Erhalt der „noch“ intakten Natur, die Rückgewinnung und der Schutz natürlicher Lebensräume. Ich bin überzeugt, dass gerade Journalisten besonders viel beitragen und auf die Wichtigkeit und Schönheit der Natur aufmerksam machen können. Sie sind meinungsbildend. Geschriebenes, Fotografiertes, Gesprochenes oder Gefilmtes zum Wohle der Natur bewirkt viel in den Köpfen der Menschen. Natur gut präsentiert kann aufrütteln, kann begeistern und kann vielleicht auch Wunder wirken.

Andreas Zachbauer

Andreas Zachbauer

Aus dem Leben:

Geboren am 3.11.1982 in Linz, aufgewachsen in St. Florian, die gesamte Kindheit lang und jede freie Minute seither angelnd und auch einfach nur so am Wasser unterwegs, an der Donau und ihren Auen, an der Enns, am Attersee, etc.. Parallel und im Kontrast zur Naturverbundenheit bestand schon immer der Wunsch, beruflich im Bereich der neuen Medien zu arbeiten. Nach seinem Multimedia-Studium war Andreas Zachbauer selbstständig im Bereich Online-Marketing, Dozent am SAE Institute Wien und ist nun seit 4 Jahren Agenturleiter der artworx GmbH in Wels. Er ist spezialisiert auf die Konzepterstellung und Kreation im Bereich Online- und Mobile-Marketing und hält auch Vorträge zu diesen Themen auf Fachmessen. Der Kreis schließt sich bei seinem Netzwerk an Websites zum Thema Angeln, dem größten Österreichs bzw. einem der größten im deutschsprachigen Raum. Er selbst ist außerdem einer der medial und sozial aktivsten Angler Österreichs, schreibt als Journalist Berichte für internationale Magazine, organisiert Integrationsprojekte für angelinteressierte Flüchtlinge, produziert Angelfilme und ist auch hier als Vortragender auf diversen Fachmessen aktiv.

Philyra für mich:

Nicht nur mir persönlich, sondern allen Anglern ist der Naturschutz eines der größten Anliegen. Besonders natürlich in und rund um unsere einzigartigen österreichischen Gewässer, deren Erhalt und Schutz oftmals nur durch gemeinnützige Angelvereine und Initiativen gewährleistet werden kann. Die Grundlage meiner, unserer Passion basiert auf einem intakten Ökosystem und dem verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Kreatur. Deshalb bin ich besonders stolz, als Angler an der Vergabe dieses Naturschutzpreises entscheidend beteiligt zu sein und die Interessen aller Angler und Gewässerschützer Österreichs vertreten zu dürfen.

Fabian Killinger

Fabian Killinger

Aus dem Leben:

"Geboren im ländlichen Rechberg im schönen Mühlviertel in Oberösterreich. Fabian Killinger war fünf Jahre aktiver St. Florianer Sängerknabe. Dabei absolvierte er viele Konzertreisen unter anderem nach Mexico, China oder Israel.

Nach den Sängerknaben besuchte er 1 Jahr die Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Steyr. Danach begann er mit der Lehre als KFZ-Techniker für Nutzfahrzeuge speziell Omnibusse in Stadt Haag. Als „Mühlviertler Laterndlmusi“ musizieren und singen, als echte Familienmusik Vater Michael Killinger , Fabian und seine beiden Schwestern Ylva-Sophie und Madita, schon seit einigen Jahren mit großem Erfolg. Auftritte im ORF bei Licht ins Dunkel, Mitwirkung beim Zipfer Advent im Brucknerhaus Linz oder beim Sänger- und Musikantentreffen beim Stanglwirt in Going.
Während seiner Lehre entschied sich Fabian neben der beruflichen Ausbildung, die Jagdprüfung zu machen. Seit 2014 hat er die Möglichkeit die Jagd in seinem Heimatort aktiv auszuüben.

Philyra für mich:

Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs, ob jetzt im Auftrag der Jagd, sprich der Hege und Pflege des Wildes oder privat. Zur Jagd gehört für mich wesentlich mehr als das Erlegen des Wildes , für mich in erster Linie das Naturerlebnis, aber auch die Hege und Pflege ist für mich eine Hauptaufgabe der Jagd. Natürlich gehört auch das Erlegen des Wildes dazu, wobei es ganz wichtig ist mit der gebührenden Ehrfurcht vor der Schöpfung und dem Wild zu jagen und zu erlegen. Gerade für junge Jäger ist es wichtig sich aktiv an Tradition und Brauchtum zu beteiligen und so einen guten Konsens zwischen den Generationen der Jäger zu finden. Gerade der Dialog zwischen den „Jungen“ und „Alten“ von denen beide profitieren können ist mir wichtig. Ein großes Thema ist für mich auch die Nachhaltigkeit der Jagd. Ich freue mich bei „Philyra“ mitwirken zu dürfen und bei der Beurteilung der eingereichten Arbeiten zum Thema Naturschutz meinen Beitrag zu leisten.

Ulrike Griessl

Ulrike Griessl

Aus dem Leben:

Ulrike Griessl studierte Philosophie und Publizistik in Wien. Nach Abschluss des Studiums kehrte sie nach Oberösterreich zurück und begann bald darauf als Redakteurin bei den OÖNachrichten zu arbeiten ­- zuerst bei den Extra-Nachrichten in Braunau, später bei den Lokalnachrichten in Linz und seit mittlerweile sechs Jahren im Ressort Leben & Gesundheit, wo sie sich unter anderem immer wieder Tier- und Naturthemen widmet. 2012 startete Ulrike Griessl eine zweijährige Ausbildung zur diplomierten Hundepsychologin in der Gesundheitsakademie in Wien, wo sie unter anderem von namhaften HundeexpertInnen wie der Verhaltensforscherin und Veterinärmedizinerin Dorit Urd Feddersen-Petersen, dem Zoologen und Verhaltenswissenschafter Udo Gansloßer und der Wiener Kynologin und Hundepsychologin Yvonne Adler unterrichtet wurde. Diese Ausbildung schloss Ulrike Griessl 2015 ab. Seither widmet sich die Redakteurin auch in den OÖNachrichten verstärkt dem Hundethema. Sie schreibt die regelmäßig erscheinende Serie „Beste Freunde“, in der es im Wesentlichen um Mensch-Hund Beziehungen geht und in der sie Hundefreunden Tipps für ein gelungenes Zusammenleben mit ihren Vierbeinern gibt.

Philyra für mich:

Naturschutz darf keine leere Worthülse sein. Der Respekt vor der Natur und den Lebewesen, die darin beheimatet sind, muss für die Spezies Mensch wieder ins Zentrum des Interesses rücken. Denn wir können aktiv daran arbeiten, dass der Planet Erde weiterhin lebenswert bleibt. Der Philyra-Naturschutzpreis trägt wesentlich dazu bei, dass dies gelingen kann. Denn er holt Projekte und Menschen vor den Vorhang, die mit gutem Beispiel vorangehen und motiviert damit auch andere, sich aktiv für Naturschutz einzusetzen. Ich freue mich, Jurymitglied sein zu dürfen.